Homeoffice bei der BDBOS: Vorreiter im Behördenumfeld!

Bei der BDBOS hat die Gesundheit der Menschen Vorrang

Das Gesundheitsministerium lädt dazu ein, zu Hause zu bleiben (#zuhausebleiben), das RKI warnt seit Tagen „vor bis zu 10 Millionen Infizierten in Deutschland“. Die Bundeskanzlerin bittet den Ernst der Lage wahrzunehmen und beschließt gemeinsam mit Bund und Länder die soziale Distanzierung auszubreiten… die BDBOS zeigt einmal mehr wie man im Krisenfall kühl und strategisch handelt.

Es geht darum den Dienst „Homeoffice“, welcher über die Netze des Bundes zugänglich ist, unverzüglich und unbefristet für die eigenen Personalressourcen bedingungslos und sofort zur Verfügung zu stellen. „Es ist noch nie so einfach gewesen Menschenleben zu retten,“ berichten uns die Mitarbeiter der jungen und dynamischen IT-affinen Behörde. Es geht darum, dass wir die Nutzer unseres Digitalfunknetzes, also die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS), insbesondere die Feuerwehren, die Rettungsdienste, Notärzte und die Kollegen aus dem öffentlichen-privaten Gesundheitssystem nicht unnötigerweise in den nächsten Wochen zusätzlich belasten, weil wir uns auf dem Hin oder Rückweg zum Dienstort infizieren. Je schneller und unkompliziert wir die Arbeit vom Dienstort auf die Privatadresse verlagern, umso geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die angedeutete Zahl des RKI eintritt. Somit übernimmt die BDBOS gerne die Rolle des Vorreiters in Punkto Homeoffice und appelliert an alle Behörden des BMI Resorts diesen Schritt ebenfalls zu gehen.

Die IT Ausstattung schafft Vertrauen

Es gibt bei der BDBOS eine Anzahl von Mitarbeitern, die zwingend am Dienstort aus Netzsicherheitsgründen physisch vor Ort präsent sein müssen. Für die anderen setzen sich seit Tagen alle Abteilungsleiter und Referatsleiter dafür ein, Homeoffice als Standard einzuführen. Wer die notwendige IT-Ausstattung durch das Bundesministerium des Innern freigeschaltet bekommen hat (sicherheitskonformer Laptop, VPN Zugang, Zugang zu Sharepoints, Skype Business usw…), sollte Mut dazu haben im Rahmen der Pandemie diesen Schritt zu gehen. Es geht in erster Linie darum, die Gesundheit der Beschäftigten zu schützen, damit die Arbeitsfähigkeit erhalten bleibt.

Die Krise als Chance nutzen

Seit einigen Tagen, nutzen bei der BDBOS Führungskräfte gemeinsam mit ihren Mitarbeitern die Chance, über moderne remote Managementmethoden auf allen Hierarchie Ebenen die Arbeitsaufteilung zu gestalten und zu sichern. Ziel ist es, die Behörde entlang der SARS-Cov2 weltweiten Pandemie arbeitsfähig zu erhalten. Homeoffice, so die hier geschilderte Erfahrung der BDBOS, ist als Form der Arbeitsorganisation im Krisenfall bedingungslos auszurollen, ohne Wenn und Aber. Es ist keine degradierte Form der Zusammenarbeit, sondern eher eine andere Form, die einen Lernprozess mit sich zieht.

Jetzt bloß keine Angst vor Homeoffice haben: Ruhe bewahren und sich jetzt damit vertraut machen; das gilt auch für ältere Kollegen im höheren Dienst. Frohes „digitales“ Schaffen an alle.

Zorro

(Foto: markusspiske, pixabay.com)

Kommentare

  1. Security Freak

    Homeoffice ist – auch für den Öffentlichen Dienst – an sich an erfolgsversprechendes Instrument. Dafür braucht es aber die entsprechende Kultur und technische Ausstattung.

  2. Klaus Michel

    Ich hörte,dass es da in den letzten Tagen extrem geknirscht hat.Abteilungsleiter sollen alles daran getan haben die Mitarbeiter/innen zum Präsenzdienst zu zwingen.Die hatten sich vehement beschwert.Also die jetzige Lösung hat eine sehr bewegte Vorgeschichte .

  3. Guido

    Ein schönes Erfolgsbeispiel. Ich wünsche allen Beteiligten, dass die Umsetzung ebenso reibungslos vonstatten geht. Hierzu gerne beizeiten ein Update.
    Vielleicht wurden andernorts ebenso positive Erfahrungen im Umgang mit der Corona-Krise gesammelt? Vielleicht klemmt es aber auch an der einen oder anderen Stelle?
    Auch hierzu würde ich mich über weitere Beiträge sehr freuen.

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