Masken und Beatmungsgeräte beschlagnahmt

Der Kampf gegen das Corona-Virus entwickelt sich zur Materialschlacht. Insbesondere Atemmasken und Beatmungsgeräte werden in Italien händeringend benötigt. Denn sie schützen und retten Menschenleben. Doch das leidgeplagte Land musste nun einen weiteren Rückschlag erfahren. Wie eine österreichische Zeitung berichtet, haben Tschechien und Polen Transporte von 680.000 Masken und tausenden Beatmungsgeräten konfisziert und in eigenen Krankenhäusern verteilt. Prag nennt das Vorgehen einen Fehler. Doch nur ein “kleiner Teil” sei als humanitäre Hilfe für Italien gedacht gewesen.

(Foto: Geralt, Pixabay.com)

23. März 2020

Kommentare

  1. DigitalNomade

    In der Krise sollte sich eigentlich die internationale Gemeinschaft zusammenraufen und Solidarität zeigen; solange nur regionale Gebiete betroffen sind, klappt das ja meist ganz gut, auf globaler Ebene ist sich an dieser Stelle aber scheinbar nur noch jeder selbst der Nächste..mal sehen, wie das gegenseitige Vertrauen in die Partnerschaften nach Corona dann noch aussieht..

  2. Nachbar

    Ach so sieht also diese “europäische Solidarität” aus, von der immer alle reden…

  3. Klaus Michel

    Europa zeigt seine ganze Unfähigkeit .Keine europäische Strategie ,keine angestimmten Maßnahmen.Jetzt klauen sich die Staaten noch untereinander die Masken….

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