BMI: Zeitweise kein Zugriff mehr

Mitarbeiter des Bundesinnenministeriums (BMI), die derzeit im Homeoffice tätig sind, sollen nach Informationen des Behörden Spiegel temporär keinen Zugriff mehr auf ihre Dokumente gehabt haben. Beschäftigte, die noch in ihren Büros arbeiten, sollen nicht betroffen gewesen sein. Gleiches galt für nachgeordnete Behörden.

Aus dem Hause von Ressortchef Horst Seehofer (CSU) war keine Bestätigung dazu zu erhalten. Von dort hieß es nur, dass die technischen Komponenten der Netze des Bundes (NdB) ausbaufähig seien und derzeit mit Hochdruck ausgebaut würden. Die Kapazitäten für die verschiedenen Varianten an mobilen Zugängen und für gleichzeitige Telefonate seien bereits massiv erweitert worden. Sie würden auch weiterhin ausgebaut und optimiert, damit eine durchgehende Arbeitsfähigkeit der gesamten Bundesverwaltung sichergestellt werden könne. Kurzzeitig auftretende Engpässe beziehungsweise technische Störungen hätten bisher immer innerhalb kurzer Zeit behoben werden können.

 

(Foto: StartUpStockPhotos, pixabay.com)

6. April 2020

Kommentare

  1. Sicherheits-Guru

    In einigen Bundesländern können Mitarbeiter des Öffentlichen Dienstes überhaupt nicht im Homeoffice arbeiten. Entweder mangelt es an sicheren VPN-Kanälen oder – noch profaner – an einer ausreichenden Zahl an Laptops.

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