Gespaltene Meinung zum Home-Office

Durch die Corona-Krise ist Deutschland inzwischen ins Home-Office gewechselt. Doch wie kommen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit der Situation in den heimischen vier Wänden klar? Geht man nach einer repräsentativen Umfrage des Berliner Meinungsforschungsinstituts Civey – höchst ungleich. Interessante Unterschiede zeigen sich dabei in den Wahrnehmungen der Geschlechter. Während 59 Prozent der Männer die Situation als gut und sehr gut bewerten, sind die Frauen mit 45 Prozent weitaus skeptischer eingestellt. Rund 40 Prozent beurteilen die Arbeitsbedingungen sogar als schlecht oder sehr schlecht. Das hat Auswirkungen auf die Konzentrationsfähigkeit. Auch hier tun sich Gräben zwischen den Geschlechtern auf: Sind Frauen häufiger unentschieden, ob sie zu Hause eher bei der Sache sind als auf dem regulären Arbeitsplatz, neigen Männer deutlich häufiger zu einem Ja oder Nein. Einigkeit herrscht unter den Geschlechtern darin, dass der Austausch im Home-Office deutlich zäher ausfällt. Fast 20 Prozent sind der Meinung, leichter abgelenkt zu werden, etwa durch Aufmerksamkeit erheischende Familienmitglieder. Um mit einer versöhnlichen Note zu enden: Die digitale Infrastruktur in Deutschland ist besser als ihr Ruf. Lediglich 18 Prozent gaben an, Probleme mit ihrem WLAN gehabt zu haben.

Nun sind Sie gefragt: Stimmen die Zahlen mit Ihren Erfahrungen überein?“

(Foto: JESHOOTS-com, pixabay.com)

17. April 2020

Kommentare

  1. Digimuffel

    Meiner Meinung nach müssten die Zahlen deutlich höher sein. Im Negativen wohlgemerkt. Ständig bricht die Verbindung zusammen, Kollegen sind nur schlecht zu erreichen. Kurzum, Entschleunigung der schlechtesten Art. Ich freue mich auf den Tag, wieder richtig arbeiten zu können!

  2. Verteidigungsminister

    Ein sehr interessanter Beitrag!

  3. Sicherheits-Guru

    Ich lerne die Vorzüge des Homeoffice und den Wegfall eines langen Arbeitsweges jeden Tag gerade schätzen. Und produktiv ist man auch noch, wenn das technische Equipment mitspielt.

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