Deutschland hilft Benin

Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sind Experten der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und des Berliner Krankenhauses Charité nach Benin gereist. Ausgestattet sind sie unter anderem mit Testkits und Labormaterial. Sie unterstützen das westafrikanische Land im Kampf gegen das Corona-Virus.

Dazu werden in der Hauptstadt Benins, Cotonou, Laborfachkräfte darin geschult, das Virus zuverlässig und sicher zu diagnostizieren. So können Erkrankte besser behandelt und die Krankheit schneller eingedämmt werden. Der Gesundheitsminister Benins hatte mit einem Hilfeersuchen um deutsche Expertise beim Aufbau der Coronaviren-Diagnostik gebeten. Das Engagement in Benin ist eine von mehreren Corona-Missionen der Schnell Einsetzbaren Expertengruppe Gesundheit (SEEG).

(Foto: David Stanley, CC BY 2.0, flickr.com)

20. April 2020

Kommentare

  1. Bürger

    Schulen ist in der Situation sicher der richtige Ansatz! Hut ab vor denen, die in diesen Zeiten vor Ort helfen.

    Die Mission ist auf ein Hilfeersuchen hin gestartet. Weiß jemand, welche weiteren Staaten offiziell um Hilfe ersucht haben und in welchen weiteren Staaten BMZ, GIZ und SEEG bereits aktiv sind?

  2. Kriegsminister

    Ein gutes Beispiel dafür, dass auch Entwicklungshilfe ein außenpolitisches Instrument ist!

  3. Andrea Kaspers

    Deutschland zeigt Verantwortung. Das ist sehr gut! Denn gerade Afrika muss vor dem Virus geschützt werden. Marode Gesundheitssysteme befeuern die Ausbreitung des Virus. Hierin liegt der Nährboden für massive Fluchtbewegungen. Wenn man nicht will, dass Europa noch mehr zur Festung an den Außengrenzen aufgebaut wird, muss man das Übel an der Wurzel packen. Und darüber hinaus ist es eine humanitäre Pflicht.

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