Drohnen und Big Data gegen Corona

Um die Corona-Pandemie nachhaltig einzudämmen, setzt nicht nur das Robert Koch Institut auf eine App zur Nachverfolgung von Kontaktpersonen. China nutzt eine sogenannte “Close Contact Detection”-App um jedem, der über einen chinesischen Ausweis verfügt, Auskunft über Kontakte mit eventuell infizierten Personen zu geben. Die notwendigen Daten liefern Bewegungsprofile, Krankenhausdaten und Polizeiberichte.

Zusätzlich zur Handy-Anwendung setzt China auch auf den Einsatz von Drohnen. Mit ihnen werden beispielsweise öffentliche Plätze desinfiziert, oder mittels integrierter Lautsprecher Passanten ermahnt, die sich nicht an die Infektionsschutzmaßnahmen halten. Was die Regierung nach der Pandemie mit den gesammelten Daten machen will und ob die engmaschige Überwachung des öffentlichen Lebens nach der Krise automatisch endet, bleibt im Ungefähren.

Einen ausführlichen Bericht zum Einsatz von Drohnen gegen Corona in China finden Sie hier in Englischer Sprache.

(Foto: Gerd Altmann, pixabay.com)

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23. April 2020

Kommentare

  1. Security Freak

    China geht zu weit. Und in Deutschland dauert es noch, bis eine Corona-App da ist.

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