Wieder Betrug mit Corona-Soforthilfen

Erneut versuchen Hacker aus der Corona-Krise Profit zu schlagen. Cyber-Kriminelle nutzen die Angst der NRW-Bürger während der Pandemie aus. Es sind  vergiftete Mails mit der Adresse corona-zuschuss@nrw.de.com im Umlauf. Das NRW-Wirtschaftsministerium weist darauf hin, dass alle offiziellen Mails des Landes die Kennung nrw.de besäßen.

In den gefälschten Schreiben können vermeintliche Corona-Soforthilfen beantragt werden, was sich aber als Fake entpuppt. Hacker wollen mit diesem Vorgehen die Daten der leichtgläubigen User abfischen. Dem Mail ist ein Formular beigefügt, das nach dem Ausfüllen an das Finanzamt gesendet werden solle.

Insbesondere würden Unternehmen angeschrieben, die bereits Soforthilfen des Landes bezögen. Sie werden aufgefordert, erhaltene Gelder auf die Konten der E-Mail-Absender zu überweisen. Hinter diesem Vorgehen stecke der Plan, die überwiesenen Summen einzunehmen. Zunächst sei die Auszahlung der so ergaunerten Soforthilfen nicht gestoppt worden. Tatverdächtige seien bisher unbekannt, doch es werde in alle Richtungen ermittelt.

In Nordrhein-Westfalen sind bisher rund 400.000 Anträge auf Corona-Soforthilfe gestellt worden. Knapp 4 Milliarden Euro seien laut “Westdeutscher Allgemeiner Zeitung” (Stand Dienstag) an die Antragssteller geflossen.

(Foto: byrev, pixabay.com)

5. Mai 2020

Kommentare

  1. Security Freak

    So böse es klingt: aber auch die Kriminellen “gehen mit der Zeit”. Gibt auch schon eine auf Corona zugeschnitte Form des “Enkeltricks”.

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