Vorsicht, Betrug!

Die Hamburger Polizei warnt vor einer möglicherweise neu aufkommenden Betrugsmasche im Zusammenhang mit der Corona-Soforthilfe. In der Hansestadt seien erste Einzelfälle betrügerischer E-Mails bekannt geworden, die den Anschein erwecken, durch die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) versendet worden zu sein. In den Nachrichten finden sich Bezüge zu vermeintlich gezahlten Corona-Soforthilfen.

Angehängt sind zwei echt wirkende PDF-Dokumente, mit denen die Betrüger u.a. versuchen, persönliche Daten abzugreifen. In dem Anschreiben werden die Betroffenen zudem aufgefordert, einen bereits erhaltenen Zuschuss teilweise oder vollständig zurückzuzahlen. Versandt wurden die betrügerischen Mails offenbar wahllos. Absender dieser betrügerischen Nachrichten ist die E-Mail-Adresse corona-zuschuss@ifb-hh.de.com. Die Polizei rät dringend davon ab, auf die Nachrichten zu antworten. Vielmehr sollte Strafanzeige erstattet werden.

Auch in anderen Bundesländern hatte es Betrugsversuche im Zusammenhang mit Corona-Soforthilfen gegeben. Ermittelt wurde unter anderem in Nordrhein-Westfalen und beim Landeskriminalamt (LKA) Berlin. Gleiches gilt für Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg und Sachsen. Verdachtsfälle gibt es auch in Sachsen-Anhalt und Thüringen.

(Foto: BS/Gerd Altmann, pixabay.com

 

11. Mai 2020

Kommentare

  1. Security Freak

    Jetzt sind sogar erste betrügerische Schreiben aufgetaucht, in denen die Rückzahlung möglicherweise zu Unrecht beantragter oder doch nicht benötigter Corona-Soforthilfen verlangt wird. Und die haben auch noch einen offiziellen Anschein. Das zeigt: auch Kriminelle stellen sich auf den Fortgang der Corona-Pandemie ein.

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