Ausbildungs- und Übungsbetrieb wird wieder aufgenommen

Ab Anfang Juni soll der Ausbildungs- und Übungsbetrieb bei den rund 1.340 Freiwilligen Feuerwehren Schleswig-Holsteins wieder möglich sein. Das haben Innenministerium und Landesfeuerwehrverband gemeinsam entschieden. Es soll die erste Stufe eines vierstufigen Verfahrens zur Rückkehr in den normalen Dienstbetrieb sein. Voraussetzung für die Maßnahmen ist, dass sich die Infektionszahlen auf dem derzeitigen Niveau halten.

“In den vergangenen Wochen hat es in einer ganzen Reihe von Bereichen Lockerungen der Beschränkungen gegeben. Es ist wichtig, dass auch die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren wieder die Chance auf eine Rückkehr zu einem Stück Normalität erhalten, Deshalb bin ich froh, dass wir mit dem Landesfeuerwehrverband den Stufenplan erarbeiten konnten”, so Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack (CDU).

Landesbrandmeister Frank Homrich ergänzt: “Die Feuerwehren haben in den Wochen des Lockdown in einer Vielzahl, teils großer Einsätze bewiesen, auf welchem hohen Ausbildungsstand sie sind. Insofern war die Einsatzfähigkeit auch ohne regelmäßige Dienste nie gefährdet. Aber der ehrenamtliche Feuerwehrdienst lebt auch von den guten sozialen Kontakten der Mitglieder. Die können nun wieder ein Stück weit gelebt werden.”

Zunächst sollen Übungsdienste maximal in Gruppenstärke möglich sein. Dabei müssen alle Teilnehmer eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und die Abstandsregeln möglichst einhalten. Außerdem muss benutztes Gerät nach dem Dienst gereinigt und gegebenenfalls desinfiziert werden. Auch soll auf übliche Begrüßungsrituale verzichtet werden. Und es soll keinen gemütlichen Dienstausklang geben.

(Foto: magicpen, pixelio.de)

19. Mai 2020

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