Für alle Verschwörungstheoretiker bei uns an Bord

Verschwörungstheorien schießen in der Corona-Pandemie wie Pilze aus dem Boden. Sie machen sich die Verunsicherung der Bevölkerung zu Nutze und tragen in vielen Fällen dazu bei, dass die Gefahr einer Infektion mit SARS-CoV-2 nicht ernst genug genommen wird. Vor allem Polizei und Ordnungsämter, aber auch die Verkehrsbetriebe sind mit den Folgen konfrontiert, denn sie prüfen die Umsetzung von Abstandsregeln, Maskenpflicht und Co..

Ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn bewies am vergangenen Freitag Humor und wendete sich in seinem Hinweis zur Maskenpflicht auch explizit an Verschwörungstheoretiker: “Wenn Sie keine Maske dabei haben, können Sie in unserem Bordbistro in Wagen 25 eine Maske kaufen. Und zum Schluss noch ein Hinweis für alle Verschwörungstheoretiker bei uns an Bord: Denken Sie bitte daran, dass die Bundesregierung heimlich Speichelproben sammelt, um Klone von Ihnen zu produzieren, die Sie dann ersetzen sollen. Tragen Sie deshalb dauerhaft Ihre Mund-Nasen-Bedeckung, um zu verhindern, dass die Regierung an ihre DNS kommt. Vielen Dank, auch im Namen aller Mitreisenden.”

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Auf Twitter lobte das Unternehmen sein Vorgehen, nachdem Sabine Leidig, Bundestagsabgeordnete der Linken, einen Videomitschnitt der Durchsage gepostet hatte. Auch in den Kommentaren findet der Ansatz breite Zustimmung. Ob die Bahn “das jetzt einfach immer so” macht, bleibt aber abzuwarten.

(Foto: pixel2013, pixabay.com)

Kommentare

  1. Security Freak

    Gute, mutige und richtige Aktion. Verschwörungstheoretiker sind meist ohnehin diskussions- und beratungsresistent.

  2. Kriegsminister

    Da man mit Verschwörungstheoretikern ohnehin nicht sachlich diskutieren kann, ist Humor sicherlich eine passende Antwort.

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