Lohnersatzzahlung soll verlängert werden

Eltern müssen derzeit oft einen Spagat vollbringen. Einerseits fordert sie der Arbeitgeber, andererseits müssen sie die Kinderbetreuung sicherstellen. Bei geschlossenen Kitas und Schulen oder nur Notbetrieben in diesen Einrichtungen ist das nicht einfach. Bisher erhalten sie, wenn sie aufgrund der Betreuung ihres Nachwuchses zuhause bleiben müssen, sechs Wochen lang eine Lohnfortzahlung.

Diese beträgt je Elternteil 67 Prozent des Nettoeinkommens, maximal 2.016 Euro monatlich. Dieses Geld zahlt zunächst der Arbeitgeber aus und kann es sich dann von den zuständigen Behörden erstatten lassen. Da dieser Zeitraum oftmals jedoch zu kurz ist, plant die Bundesregierung nun Änderungen. Das Geld soll länger fließen. Die sogenannte nachrangige Lohnfortzahlung soll demnach künftig zehn Wochen lang erfolgen, bei Alleinerziehenden sogar 20 Wochen.

(Foto: Alexander Vollmer, pixabay.com)

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