“Northern Group” zu Corona

Die Verteidigungsminister der europäischen “Northern Group” haben sich Ende Mai in einer Videokonferenz über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Sicherheits- und Verteidigungspolitik ausgetauscht. Dabei würdigten sie die Arbeit ihrer Streitkräfte bei der Bewältigung der COVID-19-Krise.Die Ressortchefs haben über Fähigkeitserhalt, Einsatzbereitschaft sowie die Wiederaufnahme militärischer Übungen unter Berücksichtigung entsprechender Schutzmaßnahmen beraten.

An dem Treffen nahmen die Verteidigungsminister aller skandinavischen und baltischen Staaten sowie Großbritanniens, Polens, der Niederlande und Deutschlands teil. Die deutsche Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (Foto) hob die Leistungen des Militärs bei der Unterstützung der Zivilbehörden zur Bewältigung der Corona-Pandemie hervor: “Zu keinem Zeitpunkt war die Fähigkeit zur Verteidigung und Abschreckung der Atlantischen Allianz gefährdet oder eingeschränkt”, erklärte sie auch mit Blick auf die NATO- und EU-Missionen. Kramp-Karrenbauer kündigte an, dass Deutschland die anstehende Ratspräsidentschaft nutzen werde, um die Handlungsfähigkeit der EU noch weiter zu stärken. “Unser Beitrag zur Resilienz der EU muss dabei verbessert werden”, so die Ministerin. Die enge Kooperation zwischen EU und NATO sei dafür besonders wichtig.

(Foto: Bundeswehr, Sebastian Wilke)

27. Mai 2020

Kommentare

  1. Security Freak

    Man darf auch den Einsatz der Bundeswehr im Innern im Rahmen der Corona-Pandemie nicht vergessen.

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