Massiver Ausbruch in Schlachtbetrieb

In einem Schlachtbetrieb im nordrhein-westfälischen Rheda-Wiedenbrück ist es zu zahlreichen Corona-Infektionen unter den Beschäftigten gekommen. Es wurden über 600 Fälle festgestellt.

Nun sollen alle Beschäftigten, die oftmals aus dem Ausland kommen und mit Werkverträgen ausgestattet sind, getestet werden. In der Vergangenheit hatte es bereits einen großen Ausbruch in einem deutschen Schlachtbetrieb gegeben. Nun kommen erneut Forderungen nach politischen Reformen auf, insbesondere mit Blick auf die Vertrags- und Unterbringungssituation der Mitarbeiter. Diese stammen in der Regel aus Südosteuropa. Im Kreis Gütersloh, in dem Rheda-Wiedenbrück liegt, wurden aufgrund der großen Zahl an neuen Corona-Fällen alle Schulen geschlossen. Sie sollen auch nicht mehr vor den Sommerferien öffnen.

(Foto: BS/BlackRiv, pixabay.com)

18. Juni 2020

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