BVG kontrolliert Maskenpflicht selbst

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) kontrollieren die Verpflichtung ihrer Fahrgäste zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in den Fahrzeugen ab sofort selbst. Die Pflicht wurde nun in die BVG-Nutzungsordnung verankert. Bei Nicht-Einhaltung droht eine Vertragsstrafe in Höhe von 50 Euro.

Sie wird zusätzlich zu einem eventuell verhängten staatlichen Bußgeld fällig. Das Bußgeld, mit dem die Ordnungswidrigkeit geahndet wird, kann zwischen 50 und 500 Euro betragen. Die Vertragsstrafe soll vor allem bei renitentem Verhalten verhängt werden. Zunächst wird auf Kommunikation gesetzt. Die Vertragsstrafe erheben, dürfen die Sicherheitsmitarbeiter, die im Auftrag der BVG tätig sind. Dazu nicht berechtigt sind die Fahrscheinkontrolleure des Unternehmens. In der Berliner S-Bahn droht eine solche Vertragsstrafe übrigens nicht. Denn bei ihr handelt es sich um ein Bundesunternehmen, bei dem das Land Berlin keine Durchgriffsrechte besitzt.

(Foto: Janusz Jakubowski, CC BY 2.0, flickr.com)

Kommentare

  1. Kriegsminister

    “Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser” – obwohl W. I. Lenin sonst eigentlich nicht zitierwürdig ist.

  2. Security Freak

    Weiß jemand, wie das in anderen Städten aussieht? Kontrollieren da die Verkehrsunternehmen die Maskenpflicht auch selbst oder fällt das dort in den Zuständigkeitsbereich von Polizei oder Ordnungsamt?

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