Innenministerium trifft Regelungen

Das Stuttgarter Innenministerium hat Regelungen für Landesbedienstete getroffen, die in Corona-Risikogebiete reisen. Entsprechende Hinweise wurden an die Behörden des Landes herausgegeben. Beamte und Tarifbeschäftigte, die nach ihrer Rückkehr mit einem aktuellen ärztlichen Zeugnis nachweisen, dass keine Anhaltspunkte für eine Corona-Infektion bestehen, müssen sich nicht in Quarantäne begeben und dürfen zur Arbeit erscheinen.

Wer in Quarantäne muss, hat sicherzustellen, dass er nach der Rückkehr nach Deutschland im Homeoffice tätig sein kann. Ist dies nicht möglich, muss entweder Gleitzeitguthaben aufgebraucht oder Urlaub genommen werden. Falls diese aufgebraucht sind, müssen Beamte Urlaub ohne Fortzahlung der Bezüge einsetzen. Das erläuterte Innenminister Thomas Strobl (CDU).

In jedem Fall braucht es eine Einzelfallentscheidung. Dies gilt etwa, wenn die Reise ins Risikogebiet zum Beispiel aufgrund einer schweren Erkrankung eines nahen Familienangehörigen erforderlich war. Keine Ausnahmen gelten hingegen für reine Erholungsreisen. Die Bestimmungen gelten jedoch nur, wenn der jeweilige Staat bereits vor der Abreise als Risikogebiet deklariert war. Strobl unterstrich: “Beamte und Arbeitnehmer des Landes, die in Risikogebiete reisen, gefährden ihre eigene Gesundheit, ihre Dienstleistungsbereitschaft und die Gesundheit der Menschen, denen sie versprochen haben zu dienen.”

(Foto: Gerd Altmann, pixabay.com)

Kommentare

  1. Security Freak

    Es sollte auf jeden Fall keine Sonderbehandlung für Angehörige des Öffentlichen Dienstes geben.

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