Infos

Gewalt im Öffentlichen Dienst

Da für viele Bereiche keine (bundesweite) Statistik geführt wird, werden hier die Daten aus verschiedenen Publikationen dargestellt. Die Quelle ist jeweils daneben angegeben/verlinkt. (Quelle unten: dbb Bürgerbefragung 2019)

In diesen Fällen waren 41 Opfer betroffen. Im Vergleich zu 2018 konnte ein deutlicher Rückgang festgestellt werden. (2018: 40 Delikte, 69 Betroffene)

(Quelle: BKA Bundeslagebild 2019)

Allein bei der Berliner Feuerwehr gab es 2019 2,76 Vorfälle pro Woche.

(Quelle links: Berliner Feuerwehr; Quelle rechts: Destatis)

Außerdem war in über der Hälfte der 2550 Angriffe 2017 DB-Sicherheitspersonal betroffen.

(Quelle: Branchenbild Deutsche Bahn, IFA 2019)

Das entspricht 526 zusätzlichen Gewalttaten. Die insgesamt 38.635 Vorfälle betrafen 80.084 Opfer.

(Quelle: BKA Bundeslagebild 2019)

 

Besonders Pollizeivollzugsbeamte im Alter zwischen 25 und 35 wurdem 2019 angegriffen.

(Quelle: BKA Bundeslagebild 2019)

22% hatten sexuelle Belästigungen angegeben.

(Quelle: GDL-Umfrage "Mit Sicherheit" 2019)

Ansprechpartner

Sollte es in Ihrer Behörde/Einsatzstelle keinen Ansprechpartner geben, finden Sie auch bei Gewerkschaften, Unfallkassen und anderen Stellen ein offenes Ohr. Wir haben hier eine kleine Übersicht* für Sie zusammengestellt:

 

 

  • Unfallversicherung Bund und Bahn|UVB, Hauptstandort Frankfurt, Salvador-Allende-Straße 9, 60487 Frankfurt a.M., Tel. 069/47863-0, Hauptstandort Wilhelmshaven, Weserstraße 47, 26382 Wilhelmshaven, Tel. 04421/4074007, info@uv-bund-bahn.de, www.uv-bund-bahn.de

 

  • Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft |EVG, Ruf Robin – Das EVG-Helfer-Telefon, 0800/264-44-44

Gewaltprävention

Im Idealfall haben Kommunen, Organisationen, etc. eine eigene Gewaltpräventionsstelle. Hier können Schulungen und Maßnahmen koordiniert und geplant, aber auch Opfer betreut und beraten werden. Aber auch wenn es keine separate Zuständigkeit für Prävention gibt, können mit diversen Methoden die Risiken für Mitarbeiter minimiert werden. Zu diesem Zweck haben verschiedene Stellen Ratgeber, Leitfäden u. ä. veröffentlicht. Zu nennen sind hier beispielweise

*In unserer Übersicht fehlt ein wichtiger Titel/Link? Dann schreiben Sie uns an info@behoerden.blog.

 

Die Experten/innen sind sich weitgehend einig, dass vor allem von der richtigen Einschätzung der Gefahrensituation vieles abhängt. Das Aachener Modell teilt Situationen unterschiedliche Kategorien zu und hält für jede davon feste Maßnehmen und Zuständigkeiten fest. Ist ein solches System bekannt/trainiert, können Mitarbeiter auch in kritischen Momenten leichter angemessen reagieren. (Nähere Informationen und weiterführende Links finden Sie hier.)

Wir sind behoerden.blog!

Das ist nicht nur ein Slogan. Wir wollen eine Plattform bieten, die Betroffene zusammenbringt und noch dazu gut recherchierte und aufbereitete Informationen bietet. Jede/r Einzelne von ihnen ist ein wichtiger Bestandteil davon. Wenn Sie Ideen oder Anmerkungen zu unserer Seite haben oder sich selbst mit einem Inhalt einbringen möchten, dann freuen wir uns über eine Mail an info@behoerden.blog.

  • Deutscher Gewerkschaftsbund |DGB, Abteilung Öffentlicher Dienst und Beamtenpolitik, Vorstandsbereich Elke Hannack, Henriette-Herz-Platz 2, 10178 Berlin, Tel. 030/24060-723, oeb@dgb.de, www.dgb.de/beamte

 

Oder wenden Sie sichvertrauensvoll an und, wir nennen Ihnen eine/n professionelle/n Ansprechpartner/in.

*Auch bei Ihnen können sich betroffene melden, auf unsrer Liste sind Sie aber noch nicht vermerkt? Dann schreiben Sie uns eine kurze Mail an info@behoerden.blog.